Wie man besser Deutsch zu Englisch übersetzt

Wer Deutsch zu Englisch übersetzen will, hat drei Wege zur Auswahl, und jeder hat seinen Preis. Hier steht, welcher wann sinnvoll ist und woran gute Übersetzungen scheitern.

Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten, Deutsch ins Englische zu übersetzen, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen.

Zuerst kannst du deine eigenen Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache nutzen, um einen Text oder ein Dokument genau zu übersetzen.

Wenn es Vokabeln gibt, die du nicht kennst, verstehst oder wiedererkennst, verwende ein Wörterbuch, wie z. B. das Collins German Dictionary, oder, da wir uns im 21. Jahrhundert befinden und uns eine Vielzahl von Technologien zur Verfügung stehen, kannst du auch ein Online-Wörterbuch, wie z. B. WordReference oder Reverso, verwenden. Die Vorteile dieses Ansatzes sind, dass er recht einfach ist, dass man nicht so viele Hilfsmittel braucht, und dass man am Ende seiner Übersetzung einen sehr genau übersetzten Text in der Hand hält. Der Nachteil dieser Methode ist, dass oft ein großer Anteil manueller Arbeit mit der Übersetzung des Dokuments verbunden ist.

Die zweite Möglichkeit, Deutsch ins Englische zu übersetzen, ist die Verwendung einer App, die die Übersetzung übernimmt, wie z. B. TripLingo oder Jibbigo.

Die Vorteile dieser Übersetzung sind, dass alles für dich in der App erledigt wird, außer der Qualitätssicherung, welche am besten selbst gemacht wird. Der Hauptnachteil dieser Methode ist jedoch, dass die Übersetzung aus der App möglicherweise nicht so genau ist, wie sie sein muss. Wenn du z. B. ein Geschäftsdokument übersetzt, musst du den Sinn in beiden Sprachen korrekt wiedergeben können. Um drohende Probleme zu lösen, erfordert es im Anschluss oftmals einer eigenen Korrekturlesung.

Als dritte Möglichkeit kannst du ein CAT-Tool verwenden, wie z. B. Memsource oder Trados, das häufig von professionellen Übersetzern für professionelle Übersetzungsunternehmen eingesetzt wird. Die Vorteile dieser Methode sind, dass es sich dabei um sehr clevere Softwareprogramme handelt, so dass eine Translation Memory erstellt wird und du auch eine Datenbank aus Wörtern (term base) anlegen kannst, um wiederkehrende Begriffe zu speichern. Wesentliche Nachteile gibt es hier wohl kaum.

Deutsch zu Englisch übersetzen: was den Unterschied macht

Deutsch verträgt längere Sätze, mehr Nominalstil und ein förmlicheres Register als Englisch. Direkt übertragen entsteht ein Text, der korrekt und etwas schwerfällig wirkt, und genau das ist die häufigste Rückmeldung zu Deutsch-Englisch-Übersetzungen.

Die Lösung ist strukturell, nicht lexikalisch: Sätze teilen, Nominalisierungen wieder in Verben verwandeln und die Bindewörter streichen, die das Deutsche für den Rhythmus braucht und das Englische nicht.

Mehr dazu in unseren deutschen Übersetzungen und den Übersetzungsdiensten.



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